Archiv der Kategorie ‘Geld verdienen‘

E-Commerce-Plugin für Wordpress

Montag, den 27. August 2007

Durch einen Artikel auf lopsta.com bin ich auf ein E-Commerce Plugin für Wordpress aufmerksam geworden. Damit ist es auf relativ einfache Weise möglich, ein Onlineshop einzurichten. Auf expertinnen-web.de habe ich dann darauf einen Bericht zu diesem Plugin gefunden. Demnach soll es eines der besten in diesen Bereich sein.

Ein Onlineshop für Wordpress ist meiner Meinung gar keine so schlechte Idee. Irgendwelche Produkte, die zum Thema passen, lassen sich immer finden. Dabei muss man einfach nur an die Bedürfnisse der Zielgruppe denken. Für die Zielgruppe Webmaster eignen sich zum Beispiel HTML Editoren, Webdesign-Software usw. Ein gewisser Grundbedarf ist immer da. Für den kleinen Nebenverdienst sollte der auf jeden Fall reichen.

Meiner Meinung nach ist es für Benutzer auch angenehmer, über ein Blog zu kaufen. Der User kennt den Autor und die Seite schon ziemlich gut. Er weiß, dass der Shop keine Eintagsfliege ist und wer dahinter steckt. Dadurch bildet sich ein gewisses Vertrauensverhältnis. Es schon fast so, wie wenn man etwas von einem Freund kauft.

Die Verwendung des Plugins gestaltet sich relativ leicht. Der Download enthält die gezippten Files. Diese müssen nur noch per FTP in das Plugin-Verzeichnis von Wordpress geladen werden. Nach dem Aktivieren des Plugins ist im Admin-Menu der Menüpunkt „e-commerce“ zu sehen. Durch einen Klick auf diesen gelangt man zunächst in den Optionsbereich, wo man alles Wichtige einstellen kann. Es ist möglich, das Land und die Sprache auszuwählen. Die deutsche Übersetzung ist bei der mir vorliegenden Version (3.5.1) leider noch nicht komplett. Ab und zu sieht man deshalb die Marker, nicht den eigentlichen Text. Ich denke aber, dass man die fehlenden Übersetzungen im Frontend auch selbst noch ergänzen kann. Im Admin-Bereich sind die Marker i. d. R. aussagekräftig genug, um alles einstellen zu können. Die Steuern sowie die Währung lassen sich aber problemlos konfigurieren. Auch das Einfügen in das Template gestaltet sich sehr leicht. Der Einkaufswagen sowie die Kategorien können per Widget, PHP Code oder statische Seite eingebunden werden. Versandkosten lassen sich global und individuell einstellen. Wichtig ist auch, dass man eine so genannte „manuelle Zahlungsmethode“, also Banküberweisung, nutzen kann. Da viele Plugins für den amerikanischen Markt entwickelt wurden, ist das nicht selbstverständlich. In der Regel sind nur Kreditkartenzahlung und PayPal möglich.

Leider konnte ich eine lokale Testinstallation nicht zum Laufen bringen. Es wurde zwar alles so angezeigt, wie ich es konfiguriert hatte, aber leider konnte ich keine Produkte zum Warenkorb hinzufügen. Es blieb immer die Meldung „Updating“ stehen, aber es tat sich nichts.

Trotzdem macht dieses Plugin eine recht gute Figur. Von der Idee eines Shopsystems im Blog bin ich jedenfalls sehr begeistert.

Edit: Hatte den Link vergessen ;-) Hier geht es zum Plugin!

Statistik über eingesetzte Werbeblocker

Samstag, den 18. August 2007

Als ich bei dem Artikel über Referral-Werbung über eingesetzte Werbeblocker geschrieben habe, meldete sich meine Neugier: Wie viele User setzen eigentlich Werbeblocker ein? Und wie viele User sehen die Werbung auf meiner Webseite überhaupt? Bei wie vielen ist JavaScript deaktiviert, so dass sie auch ohne Werbefilter keine Werbung sehen?

Um das herauszufinden habe ich mir Folgendes überlegt: Ich binde auf dieser Webseite die folgenden 2 Codestücke ein:

  1. <noscript><img src=”image.php?image=bild”></noscript>
  2. <img src=”ads-affiliate.php?bannerid=1″>

Der erste Codeabschnitt ruft bei allen Usern, die JavaScript deaktiviert haben, die entsprechende PHP-Datei auf. Diese zählt die Anzahl der Aufrufe.

Ähnlich verhält es sich beim zweiten Codeschnipsel. Jedoch wird dieser nur angezeigt, wenn kein Werbeblocker aktiviert ist.

Die Anzahl kann dann mit den gesamten Page-Impressions verglichen werden. Leider sind Page-Impressions nicht ganz die richtige Statistikgrundlage. Deshalb denke ich noch über eine Erweiterung nach, bei der nur die Unique User gezählt werden. Vielleicht kann ich auch einfach in die beiden PHP-Dateien einen extra STWC-Counter einbauen. Dann würde der die Arbeit übernehmen.

Mit der erhaltenen Statistik erhoffe ich mir Aussagen darüber zu treffen, wie stark die tatsächliche Klickrate durch Werbeblocker manipuliert wird. Falls zu viele Werbeblocker eingesetzt werden, wäre es denkbar, bei denjenigen mit Werbeblockern Ref-Werbung anzeigen zu lassen.

Update: Der Tracker ist im Moment ohne STWC-Counter online.

Geschäftsidee für Referral-Werbung

Freitag, den 17. August 2007

Während ich an meinem Artikel über Referral-Werbung schrieb, kam mir eine Idee, wie man diese Art der Werbung leichter zugänglich machen könnte.

Bisher war es so, dass man bei jeden Service, für den man Werbung schalten möchte, einen eigenen Account anlegen muss. Außerdem muss auf jeden Account auch erst ein Mindestbetrag stehen, bevor man auszahlen lassen kann. Um das Problem zu lösen könnte man eine Art Vermittlungsservice für Ref-Werbung anbieten. Der User legt dort nur ein Konto an. Er kann sich aussuchen, für welche Webseiten er werben möchte und diese dann rotierend auf der Webseite eingeblenden lassen. Es wäre auch kontextsensitive Werbung denkbar. Vermutlich würde die Werbung durch Werbefilter aussortiert werden, aber durch die höhere Vielfalt steigen ja auch die Klickraten und damit die Werbeerfolge.

Als Vermittler sammelt man dann die Einnahmen von allen Anbietern und zahlt dem User alle seine Einnahmen auf ein Konto. Für den Verwaltungsaufwand könnte man 20 % von dessen Einnahmen abziehen.

Damit dieser Service erfolgreich ist, müsste sich die Referral-Werbung erst noch stärker etablieren. Die Vereinfachung, die dieser Service bietet, würde aber dazu beitragen.

Referral-Werbung unterschätzt

Donnerstag, den 16. August 2007

Ein Werbemittel, dem meiner Meinung nach in letzter Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird, ist die Referral-Werbung. Hierbei bekommt man vom Anbieter einen Link zu geschickt, den man dann als Textlink oder in Form eines Banners auf der eigenen Webseite platziert. Ähnlich wie bei einem “Lead” bringt der alleinige Klick auf den Link noch keinen Verdienst. Auch die Registrierung bei dem verlinkten Anbieter bringt noch nichts. Ziel ist es, dass der Benutzer einen kostenpflichtigen Service in Anspruch nimmt. Von den Umsatz des Users bekommt der Webmaster ein gewissen Prozentsatz. Bei Affiliate-Programmen ist es auch möglich, dass der Prozentsatz für die Werbeeinnahmen des Users gilt.

Zum Beispiel: User A klickt auf den Ref-Link von Webmaster B. Dieser Ref-Link bringt ihn zur Seite vom Werbeagentur C. Da A selber Webmaster ist und durch das Schalten von Werbung Geld verdienen möchte, registriert er sich bei C. Da B als Vermittler tätig war, bekommt er 4 % von den Einnahmen, die A erhält.

Diese 4 % Prozent aus dem Beispiel werden aber nicht von den Einnahmen von A abgezogen. Indem A sich also über den Ref-Link registriert hat, sind ihm keine Nachteile entstanden. Dem User ist es also egal, ob er sich über den Ref-Link registriert oder nicht und damit sollte ihn auch nichts davon abhalten.

Was bietet diese Art von Werbung nun für Vorteile? Diese Frage kann ich momentan nur aus sehr subjektiver Sicht beantworten, da mir konkrete Beispiele fehlen. Fakt ist, dass Referral-Werbung eher langfristigen Erfolg bringt. Anstatt sofort für den Klick Geld zu bekommen, muss man erst warten, bis der User beim beworbenen Projekt Umsatz erzeugt. Hierbei braucht man auch ein wenig Glück. Man muss solche User vermitteln, die auch Umsatz erzeugen. Neueinsteiger - und das sind vermutlich viele, die darauf klicken - haben zu Beginn sehr geringe Werbeeinnahmen. Dazu kommen die relativ geringen Prozentsätze. Bei 5 % Anteil muss der User 100 Euro Umsatz machen, damit 5 Euro auf dem eigenen Konto landen. Und für die ersten 100 Euro brauchen Neueinsteiger sicherlich eine ganze Weile. Weiterhin werden oft noch Prozentsätze auf User versprochen, die durch den selbst vermittelten User vermittelt wurden, Referral auf 2. Ebene sozusagen. Davon halte ich aber nichts. Wie wahrscheinlich ist es schon, dass der User selber Ref-Werbung für denselben Anbieter schaltet und dann auch noch erfolgreich vermittelt. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit, dass der User selber Ref-Werbung für den selben Anbieter schaltet, das Ausschlaggebende. Aber wie bereits erwähnt, bringt Ref-Werbung eher langfristig den Erfolg. Angenommen, der User macht nach einer Weile 100 Euro Umsatz im Monat, dann wären das bei 5 % Anteil 5 Euro, die auf dem eigenen Konto landen. Diese 5 Euro bekomme ich als Webmaster dafür aber auch noch in einigen Monaten - unabhängig davon, was mit meiner eigenen Seite passiert. Ich könnte mich komplett aus dem Internet-Projekt zurückziehen und bekomme immer noch Geld. Und dieser User wird ja nicht gerade der einzigste sein, den ich vermittle. Bei 20 Usern betragen die monatlichen Einnahmen immerhin schon 100 Euro - unabhängig davon, ob ich als Webmaster meine Seite noch führe oder nicht. Ich finde, dass dieses stetige und gewissermaßen sichere Einkommen auch seine Vorteile hat. Es ist fast wie ein festes Gehalt, das sich nach und nach steigert. Durch langfristigen Einsatz werden ja auch mehr User vermittelt. Bei Adsense hingegen sind starke Schwankungen nichts besonderes. Außerdem fährt der Umsatz sofort gegen Null, wenn das Webprojekt offline geht. Das wird es zwar meistens nicht, aber auch schon bei einem schlecht gepflegtem Webprojekt gehen die Klickzahlen schnell zurück.

Nachteilig ist natürlich, dass die Vielfalt der beworbenen Dienste relativ gering ist. Im Gegensatz zu Adsense wird immer derselbe Link angezeigt. Je mehr Dienste beworben werden, desto mehr Accounts müssen auch angelegt werden. Und auf jeden Account sammelt sich das Geld separat, ergo: viel Verwaltungsaufwand. Außerdem sinkt die Klickrate durch die geringe Bannervielfalt stark. Hier ist das Ziel, solange auf den User einzuwirken, bis dieser sich doch mal den Dienst anschaut. Aber die Höchstgrenze wird ein Klick pro dauerhaften Unique User (ständiger Leser) sein. An dieser Stelle kommt mir gleich eine Geschäftsidee, aber die möchte ich einen gesonderten Artikel vorstellen.

Ein Grund für Ref-Werbung, der mich auch diesen Artikel schreiben ließ war folgender: Banner und Links von Referral-Werbung werden bei jeden User angezeigt. Weder durch deaktiviertes JavaScript, noch durch Werbeblocker werden diese Anzeigen gefiltert (vorrausgesetzt, diese werden gut eingebunden). Werbeblocker filtern diese Anzeigen nicht, weil sie keinen Link zu einem bekannten Affiliate-Programm enthalten und deaktiviertes Script nicht, weil es ohne dieses eingebunden wird. Das ist auch bei den meisten Bannern von Direct Marketing so, nur da ist einem die Klickrate nicht so wichtig. Sämtliche andere Werbeformen werden durch eines von beiden schon außer Kraft gesetzt.

Ob Referral-Werbung Sinn macht, muss jeder für sich selber entscheiden. Wenn genügend User diese Webseite besuchen, wäre es mal einen Versuch wert. Die Ergebnisse werde ich dann natürlich zu gegebener Zeit präsentieren.

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