Referral-Werbung unterschätzt
Ein Werbemittel, dem meiner Meinung nach in letzter Zeit viel zu wenig Beachtung geschenkt wird, ist die Referral-Werbung. Hierbei bekommt man vom Anbieter einen Link zu geschickt, den man dann als Textlink oder in Form eines Banners auf der eigenen Webseite platziert. Ähnlich wie bei einem “Lead” bringt der alleinige Klick auf den Link noch keinen Verdienst. Auch die Registrierung bei dem verlinkten Anbieter bringt noch nichts. Ziel ist es, dass der Benutzer einen kostenpflichtigen Service in Anspruch nimmt. Von den Umsatz des Users bekommt der Webmaster ein gewissen Prozentsatz. Bei Affiliate-Programmen ist es auch möglich, dass der Prozentsatz für die Werbeeinnahmen des Users gilt.
Zum Beispiel: User A klickt auf den Ref-Link von Webmaster B. Dieser Ref-Link bringt ihn zur Seite vom Werbeagentur C. Da A selber Webmaster ist und durch das Schalten von Werbung Geld verdienen möchte, registriert er sich bei C. Da B als Vermittler tätig war, bekommt er 4 % von den Einnahmen, die A erhält.
Diese 4 % Prozent aus dem Beispiel werden aber nicht von den Einnahmen von A abgezogen. Indem A sich also über den Ref-Link registriert hat, sind ihm keine Nachteile entstanden. Dem User ist es also egal, ob er sich über den Ref-Link registriert oder nicht und damit sollte ihn auch nichts davon abhalten.
Was bietet diese Art von Werbung nun für Vorteile? Diese Frage kann ich momentan nur aus sehr subjektiver Sicht beantworten, da mir konkrete Beispiele fehlen. Fakt ist, dass Referral-Werbung eher langfristigen Erfolg bringt. Anstatt sofort für den Klick Geld zu bekommen, muss man erst warten, bis der User beim beworbenen Projekt Umsatz erzeugt. Hierbei braucht man auch ein wenig Glück. Man muss solche User vermitteln, die auch Umsatz erzeugen. Neueinsteiger - und das sind vermutlich viele, die darauf klicken - haben zu Beginn sehr geringe Werbeeinnahmen. Dazu kommen die relativ geringen Prozentsätze. Bei 5 % Anteil muss der User 100 Euro Umsatz machen, damit 5 Euro auf dem eigenen Konto landen. Und für die ersten 100 Euro brauchen Neueinsteiger sicherlich eine ganze Weile. Weiterhin werden oft noch Prozentsätze auf User versprochen, die durch den selbst vermittelten User vermittelt wurden, Referral auf 2. Ebene sozusagen. Davon halte ich aber nichts. Wie wahrscheinlich ist es schon, dass der User selber Ref-Werbung für denselben Anbieter schaltet und dann auch noch erfolgreich vermittelt. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit, dass der User selber Ref-Werbung für den selben Anbieter schaltet, das Ausschlaggebende. Aber wie bereits erwähnt, bringt Ref-Werbung eher langfristig den Erfolg. Angenommen, der User macht nach einer Weile 100 Euro Umsatz im Monat, dann wären das bei 5 % Anteil 5 Euro, die auf dem eigenen Konto landen. Diese 5 Euro bekomme ich als Webmaster dafür aber auch noch in einigen Monaten - unabhängig davon, was mit meiner eigenen Seite passiert. Ich könnte mich komplett aus dem Internet-Projekt zurückziehen und bekomme immer noch Geld. Und dieser User wird ja nicht gerade der einzigste sein, den ich vermittle. Bei 20 Usern betragen die monatlichen Einnahmen immerhin schon 100 Euro - unabhängig davon, ob ich als Webmaster meine Seite noch führe oder nicht. Ich finde, dass dieses stetige und gewissermaßen sichere Einkommen auch seine Vorteile hat. Es ist fast wie ein festes Gehalt, das sich nach und nach steigert. Durch langfristigen Einsatz werden ja auch mehr User vermittelt. Bei Adsense hingegen sind starke Schwankungen nichts besonderes. Außerdem fährt der Umsatz sofort gegen Null, wenn das Webprojekt offline geht. Das wird es zwar meistens nicht, aber auch schon bei einem schlecht gepflegtem Webprojekt gehen die Klickzahlen schnell zurück.
Nachteilig ist natürlich, dass die Vielfalt der beworbenen Dienste relativ gering ist. Im Gegensatz zu Adsense wird immer derselbe Link angezeigt. Je mehr Dienste beworben werden, desto mehr Accounts müssen auch angelegt werden. Und auf jeden Account sammelt sich das Geld separat, ergo: viel Verwaltungsaufwand. Außerdem sinkt die Klickrate durch die geringe Bannervielfalt stark. Hier ist das Ziel, solange auf den User einzuwirken, bis dieser sich doch mal den Dienst anschaut. Aber die Höchstgrenze wird ein Klick pro dauerhaften Unique User (ständiger Leser) sein. An dieser Stelle kommt mir gleich eine Geschäftsidee, aber die möchte ich einen gesonderten Artikel vorstellen.
Ein Grund für Ref-Werbung, der mich auch diesen Artikel schreiben ließ war folgender: Banner und Links von Referral-Werbung werden bei jeden User angezeigt. Weder durch deaktiviertes JavaScript, noch durch Werbeblocker werden diese Anzeigen gefiltert (vorrausgesetzt, diese werden gut eingebunden). Werbeblocker filtern diese Anzeigen nicht, weil sie keinen Link zu einem bekannten Affiliate-Programm enthalten und deaktiviertes Script nicht, weil es ohne dieses eingebunden wird. Das ist auch bei den meisten Bannern von Direct Marketing so, nur da ist einem die Klickrate nicht so wichtig. Sämtliche andere Werbeformen werden durch eines von beiden schon außer Kraft gesetzt.
Ob Referral-Werbung Sinn macht, muss jeder für sich selber entscheiden. Wenn genügend User diese Webseite besuchen, wäre es mal einen Versuch wert. Die Ergebnisse werde ich dann natürlich zu gegebener Zeit präsentieren.
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Am 27. Oktober 2008 um 00:30 Uhr
Wer hat Lust sich Geld durch das Email lesen zu verdienen.
Was muss man tun.
Anmelden , Emails bestätigen und Aktionen teilnehmen.
Das ist alles, und schon verdient man Geld. Es funktioniert wirklich. Ich mache das jetzt seit 2 Wochen und habe schon über 25 Euro verdient und habe mir auch schon Geld auszahlen lassen.
Was noch wichtig ist , ist eine Emailadresse dafür einzurichten, da man viel Werbung bekommt.
Also dann mal los und viel Spasss beim Geld verdienen:
http://www.questler.de/?rid=59550